EVA - Bittersweet Sessions

EVA - Bittersweet Sessions

Rock + Pop

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EVA - Bittersweet SessionsBittersweet Sessions“, das zweite Album der New Yorkerin EVA, ist eine Sammlung persönlicher Momente – Musik, die nach zuhause klingt. Musik, bei der Gespräche unterbrochen werden, um nachzufragen, welche CD gerade gespielt wird. Songs, die über Wochen nicht aus dem Ohr gehen und die auch nach Monaten noch gefallen. Innerhalb von drei Tagen in einer New Yorker Studioapartment entstanden, transportiert das Album genau die Intimität und Nähe, die auch während der Aufnahmen herrschte. Hier wurde nichts beschönigt, das Album klingt genau so, wie die Musiker es ...

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 eingespielt haben – vielleicht erklärt auch dies, warum EVA immer mehr Fans und Freude gewinnt: sie ist authentisch und gerade und macht Singer-Songwriting mit Herz. Akustische Gitarren, Percussions, ein Bass.

Mit einer Stimme, die fragil und gleichzeitig unglaublich stark ist, singt EVA von kleinen und großen Momenten des Lebens: Freundschaft, Hoffnung, Krankheit, Unsicherheit, Zuversicht oder schlicht Schlaflosigkeit. Kluge Songs, die intelligent sind, ohne dabei anstrengend zu werden, die den Nerv der Hörer treffen, ohne gefällig zu sein. EVAs Einflüsse und Vorbilder sind hörbar: Indigo Girls, Joni Mitchell – und wer Katie Melua oder Norah Jones liebt, wird an EVA nicht vorbeikommen; doch EVA hat genug Eigenständigkeit, um sich auch ohne Vergleiche zu bemühen, zu positionieren.

Live ist EVA in ihrem Element: selten hat man soviel Spielfreude und Spaß auf der Bühne erlebt, wie bei EVA und ihren Musikern. Das liegt sicherlich vor allem daran, dass EVA konsequent ihren Weg geht und IHRE eigene Musik macht – so überzeugend kann man nur sein, wenn man das, was man präsentiert, auch wirklich lebt.

Tracklisting
1. Walk With Me
2. The Hero
3. Ice Cream
4. Lullaby
5. Fill Your Lonely
6. A Little Bit
7. I’ll Be Okay
8. What’ll It Take
9. White Tower
10. The New Generation
11. Down And Out

Sonstiges

New York im Sommer. Ein Apartment als Studio. Vier Musiker und ihre Instrumente. EVA und ihre Songs. Und drei Tage Zeit. Das ist die Entstehungsgeschichte von „Bittersweet Sessions“, dem zweiten Album von EVA. Schlicht, einfach, fast wie in früheren Zeiten, als es noch reichte, wenn Musiker gemeinsam an ihren Ideen feilten und das Ergebnis schließlich aufnahmen – ohne Reparieren, ohne Nachbessern, ohne Tricks.

„Als ich für die Aufnahmen nach New York kam, hatte ich die Hoffnung auf eine Studioatmosphäre, die persönlich und intim wäre und die perfekt zur Stimmung meiner Musik passen würde. Ich war in der überaus glücklichen Situation, wirklich brillante Musiker für das Projekt begeistert zu haben – und so legten wir einfach los“, sagt EVA.

Gemeinsam arbeiteten sie drei Tage lang in diesem Apartment – und wann immer sie dazu bereit waren, drückten sie auf den Aufnahmeknopf. „Am Ende hatten sich alle meine Hoffnungen erfüllt“, sagt Eva. „Unser Spiel war spontan, vielleicht nicht immer perfekt, aber dafür absolut authentisch und echt – und großartigerweise ist es uns gelungen, genau dies auch einzufangen.“ Diese Herangehensweise unterscheidet „Bittersweet Sessions“ von EVAs hochgelobtem und bei Warner erschienenen Debutalbum „Imported“.

„Bittersweet Sessions“ ist eine Sammlung persönlicher Momente – Musik, in die man sich einwickeln möchte und die nach zuhause klingt. Singer-Songwriting mit Herz. Akustische Gitarren, Percussions, ein Bass – zarte Melodien und vor allem EVAs Gesang, der hängen bleibt, dessen Klang noch nachhallt, auch wenn der Song schon zu Ende ist.

EVAs Musik ist von der Art, bei der Gespräche kurz unterbrochen werden, um zu fragen, welche CD gerade läuft, die auffällt ohne aufdringlich zu sein. Kluge Songs, die intelligent sind, ohne dabei anstrengend zu werden, die den Nerv der Hörer treffen, ohne gefällig zu sein. Musik, der man EVAs Vorbilder anhört: Joni Mitchell, Indigo Girls, Everything but the girl, Melissa Etheridge, und die bei alldem schon viel zu sehr EVA ist, um Vergleiche zu benötigen.

Inhaltlich setzt sich EVA auf „Bittersweet Sessions“ mit der menschlichen Psyche auseinander und ist dabei weit davon entfernt, sich auch textlich der musikalischen Wärme anzupassen. Mit einer Stimme, die fragil und gleichzeitig unglaublich stark ist, singt sie von kleinen und großen Momenten des Lebens: Freundschaft, Hoffnung, Krankheit, Unsicherheit, Zuversicht oder schlicht Schlaflosigkeit.

Bei „Walk With Me“, dem melodiösen Opener des Albums, „geht es darum, wie aus einem zufälligen Treffen eine Freundschaft wird, und wie diese die Freunde auf ihrem gemeinsamen Weg immer wieder auffängt und stärkt“, erläutert EVA. Und auch hinter dem fröhlich unbeschwert klingenden Up-Tempo Track „Ice Cream“ würde man ein so schweres Thema wie Krankheit gar nicht vermuten: „Menschen, die von einem solchen Schicksalsschlag getroffen werden, entdecken oft wieder, wie wertvoll und wunderbar die ganz einfachen Dinge des Lebens sind, sei es Sonnenschein oder eben einfach Eiscreme“, sagt EVA. Die großartige, nur sparsam mit Gitarre instrumentierte Nummer „White Tower“ führt – bei allen verlorengegangenen Träumen – dennoch zu einer positiven Reflexion der eigenen Situation. „The Hero“ beginnt ganz leise und erzählt von den Zweifeln einer Mutter, die sich fragt, ob sie ihren Kindern immer den richtigen Rat gibt – steigert sich dann aber zu einem kräftigen, druckvollen und ausdrucksstarken Chorus, der empfiehlt, die ganzen Zweifel zum Teufel zu schicken: „Just let that voice within speak out loud and clear I am here.“

EVA, schon immer musikverliebt, brachte sich alleine das Gitarrenspiel bei und schrieb erste Songs. Schon seit langem in Hamburg lebend, stieß sie bei der Suche nach passenden Musikern in ihrer Heimatstadt New York auf Multiinstrumentalisten Kevin Bents, der bereits mit Steely Dan und den Spin Doctors gearbeitet hatte, und gewann ihn für ihre Musik. Dazu kamen Schlagzeuger Doug Yowell (Suzanne Vega, Donna Lewis, Duncan Sheik), Gitarrist Gabriel Gordon (u.a. Natalie Merchant) und Bassist/Multiinstrumentalist Fontaine Bennett (u.a. Chaka Khan, Marla Glenn, Wynton Marsalis), der auch für Arrangement und Mischung von „Bittersweet Sessions“ verantwortlich zeichnet. „Während der Aufnahmen hatten wir soviel Spaß – mit diesen Musikern zu spielen war einfach phantastisch“, sagt Eva und fügt hinzu: „Ich kann es wirklich nicht abwarten, die Songs endlich live zu präsentieren.“

Egal ob als Support von Vonda Shepard, alleine in einem kleinen Club oder vor 30.0000 Zuschauern bei einem Kölner Westernhagen Konzert, EVA gelingt es immer, das Publikum für sich und ihre Musik zu gewinnen. Das liegt nicht nur an den überzeugenden Songs, im Spiel sind natürlich auch ihre besonderen Qualitäten als Performerin. Selten hat man soviel Spaß und Spielfreude auf der Bühne erlebt wie bei EVA und ihren Musikern. Das liegt sicherlich vor allem daran, dass EVA konsequent ihren Weg geht und IHRE eigene MUSIK macht – so überzeugend kann man nur sein, wenn man das, was man präsentiert, auch wirklich lebt.

2010 wird EVA live zu erleben sein. Showcases und eine Tour sind in Planung.

Quelle: BRM